A K T U E L L E S


Hilfe für Mert

Der Schüler der Immanuel Kant Gesamtschule Falkensee ist schwer erkrankt und sucht dringend einen Stammzellenspender. 

 

Registrierung als Spender am Mittwoch, 07.12.2016 von 9-13 Uhr Gesamtschule Immanuel Kant Falkensee - bitte den Personalausweis mitbringen.

 

Infos: Deutschen Stammzellspenderdatei

Video: Was ist eine Stammzellenspende?

Artikel von der MAZ-Online

 

Spendenkonto

DRK - DSSD OST

IBAN: DE37 1004 0000 0553 7188 00

BIC: COBADEBBXXX

Verwendungszweck: DSSD Aktion Mert


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Afrîn: Hilfe wird blockiert

 

Vergessen im Bürgerkrieg

 

Erste Abendveranstaltung im neu eröffneten Begegnungszentrum B80 der Willkommensinitiative in der Bahnhofstr. 80 in Falkensee.


Der seit fünf Jahren andauernde Krieg in Syrien hat etwa die Hälfte der Bevölkerung in die Flucht getrieben. Viele leben in den Nachbarländern, einige sind nach Europa gelangt, die meisten aber leben unter schwierigsten Bedingungen als Binnenflüchtlinge im Land.

Im Begegnungszentrum B80 hat am 18. November der aus Syrien stammende Arzt Dr. Rassoul Faki in einem Vortrag mit kuridischem Essen und kurdischer Musik über das Leben in der überwiegend kurdisch besiedelten Region Afrîn/Efrîn im Nordwesten Syriens berichtet. Vor allem aus dem umkämpften Aleppo sind viele Menschen dorthin geflüchtet, die Bevölkerungszahl hat sich dadurch seit Beginn des Bürgerkriegs etwa verdreifacht. Rassoul Faki war schon mehrmals in Afrîn, um medizinische Hilfe zu organisieren. Inzwischen ist die Lage dort immer verzweifelter, weil die Türkei die Grenze vollständig blockiert, sodass viele notwendige Güter nicht mehr in das Gebiet hineinkommen. Unter anderen fehlt das für Diabetes-Kranke lebensnotwendige Insulin.

 

Für die Hilfe in dem Gebiet werden Spenden gesammelt.

 

Spendenkonto 

Förderverein für bedrohte Völker

IBAN DE89 2001 0020 0007 4002 01

BIC PBNKDEFF
Postbank Hamburg

Verwendungszweck: Hilfe für Nord-Syrien

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Gestrandet am Rande Europas

Ausstellung mit Bildern Geflüchteter im Treffpunkt B80

In Griechenland sitzen derzeit mehr als 60.000 Menschen aus Syrien, dem Irak und Afghanistan fest, deren Flucht an den geschlossenen Grenzen auf dem Balkan endete. 


Unter welchen Bedingungen die Menschen dort leben müssen, machten bei einem Vortrag im Treffpunkt Bahnhofstraße 80 die beiden Studentinnen Johanna Scherf und Teresa Quast deutlich, die im September mit der Hilfsorganisation Schwizerchrüz als freiwillige Helferinnen in den Lagern Frakapor und Karamanlis in der Nähe von Thessaloniki aktiv waren: 500 Menschen in zugigen Hallen, dünne Zeltwände als einziges Stück Privatsphäre, dreckige Dixieklos, keine Schule für die Kinder. Die Perspektive heißt, auf unbestimmte Zeit weiter in diesem Niemandsland zu warten – und das alles, während in Deutschland funktionierende Hilfsstrukturen wieder abgebaut werden, weil die Menschen nicht hierher gelangen.

In diesen griechischen Lagern sind Bilder und Zeichnungen von jungen Menschen entstanden. Ihr Elend und ihre Not, aber auch ihre Träume und Hoffnungen haben die Geflüchteten auf Papier festgehalten. Einige der Bilder haben Johanna und Teresa mitgebracht, sie sind noch bis 28. Oktober in einer kleinen Ausstellung in der Bahnhofstraße 80 zu sehen und gegen Spende auch zu erwerben. Das so eingenommene Geld wird den jungen KünstlerInnen durch ehrenamtliche Helfer direkt zugestellt. Für die Verbesserung der Situation in den Lagern sammelt die Organisation Schwizerchrüz ebenfalls >> Spenden.

 

Zur Finissage der Ausstellung am 28. Oktober wird Johanna Scherf noch einmal in der Bahnhofstraße 80 sein und Fragen beantworten.

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Spendenaufruf mit Radio - Unterstützung

"Willkommen in Falkensee" bittet um Hilfe für die Familie von Yazan.


 

Yazan besucht die Oberschule in Falkensee und sein Vater Mohammad Al Mssad hat bereits eine Anstellung. Aber seine Mutter und seine vier Geschwister sind noch in Syrien. Nach monatelangen Mühen und Verhandlungen über Aufenthaltserlaubnis und Visum ist es nun der Mutter und ihren vier Kindern möglich am 31. Oktober in Amman Jordanien in der deutschen Botschaft einen Termin wahrzunehmen und es besteht die konkrete Hoffnung dass die Familie dann nach Deutschland ausreisen kann. Durch eine nötige OP des jüngsten Sohnes Fuaad sind die finanziellen Mittel der Familie aufgebraucht.

 

Daher wird die Initiative Willkommen in Falkensee für die Familie die Flugtickets aus Jordanien nach Deutschland erwerben.

 Die Kontakte zur Familie sind sehr gut und wir können sicherstellen, dass das Geld ausschließlich für die Flüge und nur bei gesicherter Ausreise verwendet wird. Wir bitten um Ihre und eure Hilfe!

 

Spendenkonto:

 

Lokale Agenda 21

IBAN DE17 1605 0000 3825 0028 01

BIC WELADED1PMB

bei Verwendungszweck bitte unbedingt angeben – „Spende Yazan“

 

Selbstverständlich werden auf Wunsch Spendenquittungen ausgestellt.

 

Vielen Dank an Radio Eins für das geteilte Interesse und den Spendenaufruf!

 

>> Bericht auf Radio EINS "Der schöne Morgen" am 22.9.  (Online bis 29.9.2016)

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Deutschkurse der Initiative Willkommen in Falkensee

Ehrenamtliche der Falkenseer Willkommensinitiative bieten weiterhin viele Deutschkurse für geflüchtete Menschen an.

 

-> KURSE der AG Deutsch

 

Unterrichtsraum im BBZ Falkensee.


Bürgermeister Heiko Müller war sichtlich angetan von der offenkundigen Lernbereitschaft der Teilnehmer beim Fortgeschrittenen-Deutschkurs der WiF. Er ließ es sich nicht nehmen, reihum jedem persönlich die Hand zu schütteln. Müller hatte dem Beratungs- und Begegnungszentrum (BBZ) in Falkensee einen Besuch abgestattet und nutzte die Gelegenheit auch mal in den Raum zu schauen, den die Stadt der Initiative u.a. für die Deutschkurse zur Verfügung stellt. Die Überraschung war groß auf beiden Seiten, als er unangemeldet den Raum betrat. Als er den zwölf anwesenden Lernenden aus dem Iran und Afghanistan nicht nur als Stadtoberhaupt, sondern auch als engagierter Hauptverantwortlicher für die Bereitstellung dieses idealen Klassenraumes vorgestellt wurde, bedankten sie sich mit offenherzigem Strahlen und einem kräftigen Applaus.

 

 

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Offener Dialog in Dallgow-Döberitz - Störer blieben erfolglos

Zwei Stunden lang wurde am Dienstagabend öffentlich über das Thema "Wie gelingt Integration?" debattiert. Eingeladen hatte die SPD-Bundestagsfraktion in den Saal der Tanzschule Allround in Dallgow-Döberitz. Prominentester Teilnehmer war Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD). Rund 150 Menschen, darunter viele Aktive aus Willkommens- und Flüchtlingsinitiativen im Havelland, waren der Einladung der Bundestagsabgeordneten Dagmar Ziegler gefolgt.

 

Dallgow-Döberitz SPD Veranstaltung "Wie gelingt Integration?"
Podiumsdiskussion in Dallgow-Döberitz mit Dr. Karamba Diaby, Wolfgang Gall, Dagmar Ziegler, Heiko Maas, Kathleen Kunath, Klaus Gottschalk

Diaby: "Deutschland ist ein starkes Land."

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Schülerinnen helfen beim Obst- und Gemüsetag für Kinder

Obst- und Gemüsetag im Familiencafé Falkenhorst
Obst- und Gemüsetag im Familiencafé Falkenhorst

Die AG Kinderbetreuung der WiF hat einen Obst- und Gemüsetag für insgesamt 13 Kinder aus den Übergangswohnheimen "An der Lake" und "Kremmener Straße" veranstaltet. Madlen, die Sprecherin der AG berichtet:

Wir waren zu Gast im ASB Familiencafe Falkenhorst, wo wir super Bedingungen in einer voll eingerichteten Küche vorfanden. Tatkräftige Unterstützung kam von vier Schülerinnen und der Schul-Sozialarbeiterin des Vicco-von-Bülow-Gymnasium sowie weiteren Mitgliedern der AG Kinderbetreuung. Alle hatten etwas Obst und Gemüse mitgebracht. Zuerst haben wir mit den Kindern gemeinsam die Arten benannt, Farben bestimmt und in Obst und Gemüse sortiert. Wir waren überrascht, wie viele deutsche Obst- und Gemüsesorten die Kinder bereits kannten. 


Eine weitere Aufgabe war das Waschen, Schälen und Zerkleinern. Beim Umgang mit den spitzen Messern war unser voller Einsatz gefordert, zum Glück blieben Verletzungen aus. Ulla bereitete nebenbei einen superleckeren Kräuter-Dip vor. Am Ende hatten wir alle große Freude beim gemeinsamen Genießen des bunten Obstsalates und der vielen in mühevoller Handarbeit hergestellten Gemüsesticks. Alle Kinder halfen am Ende beim Aufräumen und ließen anschließend den Nachmittag beim Toben auf dem kleinen Spielplatz vor dem Cafe ausklingen. Uns hat es allen viel Spaß bereitet und ein nächster Besuch im Familiencafé ist schon in Planung.

>> AG Kinderbetreuung

Familienfest am Anger - Gute Stimmung aber mäßig besucht

Bei schönstem Wetter und angenehm warmen Temperaturen fand am Wochenende das Familien- und Umweltfest am Falkenhagener Anger statt. Eingeladen hatte wieder das Lokale Bündnis Falkensee. An mehreren Informationsständen präsentierten sich Vereine, Gruppen und Parteien. Auch die Initiative Willkommen in Falkensee war erstmals vertreten unter anderem mit dem Willkommenscafe.


Besonders aktiv war die AG Kinderbetreuung der WiF u.a. mit Schminken, Dosenwerfen und Tauziehen. Daneben fanden besonders die Tiere großes Interesse bei den kleinen Besuchern. Die Veranstalter waren ein wenig enttäuscht über die mäßigen Besucherzahlen. Vielleicht hätte man noch mehr Werbung machen sollen, aber es lag wohl auch an den vielen Alternativen an diesem Sonntag (Flohmarkt Havelpark, verkaufsoffen in Berlin und natürlich die Strandbäder) 

Wohnheim "An der Lake" fertig - Notunterkunft geschlossen

Besichtigung für Anwohner

Zu Pfingsten 2016 sind die ersten 30 Bewohner in die neue Falkenseer Unterkunft für Flüchtlinge und Asylsuchende "An der Lake" eingezogen. Am Montag davor hatten Anwohner die Gelegenheit, das Gebäude, das als Modulbau errichtet wurde, zu besichtigen und Fragen zu stellen. Eingeladen hatten der Landkreis Havelland und Die  Johanniter als Betreiber. Schätzungsweise 150 bis 200 Anwohner nutzten das Angebot an den drei angebotenen Terminen.


Sie wurden in kleinen Gruppen durchs Haus geführt. "Schauen Sie sich gerne alle Räume genau an", ermunterte Sozialamtsleiterin Elke Franke die Interessierten, "es gibt hier nur Zwei- und Dreibettzimmer und dann die Gemeinschaftsräume." Schlicht und funktional sind die Räume eingerichtet. Metallbetten, Metallschränke, Tisch, Stühle, Kühlschrank das ist die Grundausstattung. Ausgerichtet ist die neue Unterkunft, die rund um die Uhr bewacht wird, für maximal 160 Bewohner. Doch zu diesem Zeitpunkt rechnen weder die Johanniter noch der Landkreis mit einer Vollbelegung.  Auch Vertreter unserer Initiative Willkommen in Falkensee waren vor Ort und gaben Auskunft zur aktuellen Situation der Geflüchteten in der Stadt, zu den Erfahrungen mit den bisherigen Unterkünften und zu den Möglichkeiten zu helfen.

 

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Sprechstundenhilfe bei den Alltagslotsen

Erfahrungsbericht einer unerfahrenen Alltagslotsin

Ich sitze vor der Alltagslosten-Mail und überlege, ob ich mich für einen noch jungfräulich leeren Sprechstundentermin eintrage. Bisher bin ich zwei oder drei Mal spontan bei den Sprechstunden vorbei gegangen und habe den erfahrenen Alltagslotsen, von denen immer jemand in der Notunterkunft war, geholfen. Was, denke ich, wenn dieses Mal niemand da ist? Kann ich das? Optimistisch gehe ich davon aus, dass schon ein erfahrener Alltagslotse kommen wird und trage mich ein. Außerdem: Besser nur ich bin da, als gar keiner. ...

 

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Gastfamilien für junge Flüchtlinge gesucht

Quelle: ASB/B.Bechtloff - www.asb.de
Quelle: ASB/B.Bechtloff - www.asb.de

Das innovative Konzept hat sich in Falkensee bereits bewährt. Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge leben in Gastfamilien. Die Verantwortung für sie bleibt aber beim ASB, der vom Jugendamt den Auftrag zur Betreuung erhalten hat. Für einige der zu betreuenden Jugendlichen in der Stadt haben sich schon Familien auf Zeit gefunden. Nun werden aber dringend weitere Gastfamilien gesucht, die die Jugendlichen längerfristig aufnehmen können.


Wer Interesse hat, Gastfamilie zu werden, kann sich hier informieren bzw. Kontakt aufnehmen:

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Schwarzer Tag für direkte Demokratie im Havelland

Kein neuer Landrat - Stichwahl gescheitert

Die Havelländerinnen und Havelländer konnten oder wollten sich am Sonntag, den 24.4. offenbar nicht entscheiden. Nur 28 % gingen zur Stichwahl. Dadurch erreichte erneut keiner der Kandidaten die notwendige Mindest-Stimmenzahl (Quorum) von 20.175 Stimmen (=15% aller Wahlberechtigten) um direkt gewählt zu werden. 


Die Bevölkerung im Havelland hat damit die Chance vertan, zum ersten Mal einen Landrat direkt zu wählen. Nun muss am Ende doch der Kreistag entscheiden. >> rbb-Fernsehen berichtet

Nach dem vorläufigen Endergebnis der Stichwahl ist der CDU Kandidat Roger Lewandowski zwar mit 53 % der abgegebenen Stimmen auf dem ersten Platz, verfehlte aber dennoch die erforderliche Mindest-Stimmenzahl um 248 Stimmen. Ende Juni werden nun die Abgeordneten des >> Kreistages darüber abstimmen, wer neuer Landrat im Havelland wird. Vorher wird die Stelle erneut europaweit ausgeschrieben. Dann sind auch neue Bewerber um den Posten möglich. Im Prinzip ist also wieder alles offen. Ergebnisse und Grafiken im  >> WAHL-PORTAL

Frühjahrsputz entlang der Seegefelder Straße

WiF-Einsatz bei Falkenseer Umwelttag

An der diesjährigen Müll-Sammelaktion hat sich auch die Initiative Willkommen in Falkensee beteiligt. Vollen Einsatz zeigten mehr als 40 Helferinnen und Helfer entlang der Seegefelder Straße zwischen Berliner Stadtgrenze und Bahnhof Seegefeld. Die meisten von Ihnen waren Geflüchtete, die derzeit in der Notunterkunft oder im Übergangswohnheim leben. Während der dreistündigen Aktion kam säckeweise Zivilisationsmüll zusammen.   


Zur Stärkung gab es Suppe, die Human Mirrafati, der auch Übersetzer für die persisch-sprechenden Helfer war, schon vorgekocht hatte. Für Wasser und Tee war ebenfalls gesorgt und am Ende gab es sogar Kuchen. Zwischendurch kam Bürgermeister Müller vorbei, der alle Sammelgruppen in der Stadt besuchte. Das WiF-Team war nur eines von insgesamt 39 im gesamten Stadtgebiet, aber vermutlich, so schätzte Heiko Müller zum Zeitpunkt seines Besuchs, die größte Gruppe. Die Aktion war auf jeden Fall ein großer Erfolg und hat Spaß gemacht, sagen die Organisatoren der WiF-Gruppe. Und die Stadt Falkensee ist wieder ein bisschen sauberer geworden.

Klare Worte von Rapper "42" gegen Pegida

Auftritt von 42 bei Demonstration gegen Pegida in Schönwalde
Rapper "42" singt gegen Hass und brennende Turnhallen

Demonstrationen in Schönwalde

Zum dritten Mal in diesem Jahr standen sich am Freitagabend in Schönwalde-Glien Demonstranten der Pegida und Gegendemonstranten gegenüber. Überraschung und Highlight der friedlichen Gegen-Demo waren die Auftritte des Nauener Rappers "42" (forty-two). 


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Landratskandidaten setzen sich für Integration ein

Große Resonanz auf Umfrage von Willkommen in Falkensee

Bezahlbarer Wohnraum, Investitionen in die Schulen, Integration von geflüchteten Menschen und Eintreten gegen Fremdenfeindlichkeit – dafür setzen sich über die Parteigrenzen hinweg die Kandidaten und die Kandidatin zur Landratswahl ein. So geht es aus den Antworten auf eine Umfrage der Initiative „Willkommen in Falkensee“ hervor. In einzelnen Punkten gibt es aber durchaus Akzentuierungen. So schlägt Martin Gorholt (SPD) einen „Runden Tisch Integration und Zusammenhalt“ vor, an dem Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft teilnehmen können. Roger Lewandowski (CDU) 


zeigt sich optimistisch, dass die Arbeitsmarktintegration von anerkannten Flüchtlingen klappt. Er sieht in der Region großes Interesse vor allem bei Unternehmen der Logistikbranche. Kai Gersch (AFD) dagegen betont, Deutschland sei „Gastgeber auf Zeit“. Petra Budke (Grüne) sieht im Zuzug junger Familien eine Chance für die ländlichen Räume. "Flüchtlingsfamilien könnten dazu beitragen, dass die Kita und die Schule im Dorf bleiben und der Bus noch fährt“, sagt sie. Harald Petzold (Linke) ist da skeptisch. Schließlich sei der Bevölkerungsschwund durch die politischen Rahmenbedingungen verursacht und dem müsse sozial- und wirtschaftspolitisch entgegengesteuert werden. KANDIDATEN - CHECK >> Alle Fragen und Antworten im Vergleich

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Falkensee hilft Bayern

Hilfslieferung für Feldkirchen. Kleiderspenden für Warte-Camp
Hilfslieferung für Feldkirchen. Kleiderspenden für Warte-Camp

Transport zum DRK-Warteraum in Feldkirchen

Kleiderspenden aus Brandenburg fürs reiche Bayern? Was ungewöhnlich klingt, ist gegenseitige Hilfe für geflüchtete Menschen. In Feldkirchen bei Passau unterhält das Deutsche Rote Kreuz einen sogenannten Warteraum für Flüchtlinge, die gerade über die Grenze gekommen sind. In der Einrichtung mit 2500 Schlafplätzen bleiben sie aber nur kurz, erhalten eine Erstversorgung. Für diese  Neu-Ankömmlinge wird immer wieder warme Kleidung gebraucht, vor allem für die Kinder.


Der aus Falkensee stammende Matthias Gleiß (Bild: mit roter Jacke) arbeitet in der DRK Einrichtung als Teamleiter zur Registrierung der ankommenden Personen. Er hat jetzt zusammen mit der Initiative Willkommen in Falkensee den Hilfstransport nach Niederbayern organisiert. >>> ganzer Artikel

 

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Gelungener Familienausflug ins Konzerthaus Berlin - à la Française 

50 Flüchtlinge aus Falkensee waren eingeladen zum Kindertag Frankreich
Gespannte Erwartung im Foyer des Konzerthauses Berlin

Anlässlich des "Kindertags Frankreich" war am Sonntag eine bunt gemischte Gruppe aus Falkensee im Konzerthaus am Gendarmenmarkt eingeladen. Es waren rund 50 Personen aus Syrien, Afghanistan, Dagestan und Deutschland, die einen spannenden kreativ musikalischen Familiennachmittag mit französischer Kultur erlebten. Staunend standen nicht nur die Kinder schon bei ihrer Ankunft in der Konzerthalle vor in historischen Kostümen spielenden Musikern. Das ganze Haus sah aus wie ein französisches Schloss. >> mehr lesen + Bilder


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Verkehrssicherheit - Newsletter Sonderausgabe Flüchtlinge

Die meisten asylsuchenden Personen bewegen sich zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fort. Doch welche Verkehrsregeln gelten in Deutschland und worauf sollte man im Straßenverkehr achten? >> Hier finden Sie eine Zusammenstellung von Informationsmaterialien.



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Kochen für die Stars - syrisch-sardische Spezialitäten bei der Berlinale

Mzkin Matini kocht für einen Berlinale FoodTruck
Mzkin Matini kocht für einen Berlinale FoodTruck

Vor etwa einem Jahr kam Mzkin Matini nach Deutschland. Im Sommer 2015 war er nach langer Flucht und drei Monaten in Eisenhüttenstadt einer der ersten Bewohner im Übergangswohnheim Kremmener Straße in Falkensee. Seine Kochkünste hat er in der Gartenstadt schon vielfach unter Beweis gestellt. Jetzt auch bei den Berliner Filmfestspielen. Der Rundfunk Berlin Brandenburg hat darüber berichtet. >> rbb - Video



Rechte Gewalt in Brandenburg bedroht unser Gemeinwesen

Aktionsbündnis Brandenburg dokumentiert

Zerstörte Turnhalle in Nauen, Havelland, Brandenburg, Deutschland, Brandanschlag vermutlich aus rechtsradikaler Szene. Hier sollte Flüchtlinge untergebracht werden.
Brandanschlag auf Turnhalle in Nauen. Täter unbekannt.

In der Nacht vom 24. auf den 25. August 2015 haben Unbekannte die Sporthalle des Oberstufenzentrums Nauen angezündet. Das Gebäude brannte vollständig nieder. Die Täter sind bis heute nicht ermittelt. Die Polizei geht von vorsätzlicher Brandstiftung aus und vermutet als Hintermänner die rechtsradikale Szene. Der Brandschlag in Nauen war kein Einzelfall. Die Attacken und Übergriffe rechtsradikaler Gewalttäter bedrohen zunehmend unser Gemeinwesen. Das Aktionsbündnis Brandenburg hat die Entwicklung im Jahr 2015 dokumentiert. >> Bericht lesen 


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Hilfe für Mert

Der Schüler der Immanuel Kant Gesamtschule Falkensee ist schwer erkrankt und sucht dringend einen Stammzellenspender. 

 

Registrierung als Spender am Mittwoch, 07.12.2016 von 9-13 Uhr Gesamtschule Immanuel Kant Falkensee - bitte den Personalausweis mitbringen.

 

Infos: Deutschen Stammzellspenderdatei

Video: Was ist eine Stammzellenspende?

Artikel von der MAZ-Online

 

Spendenkonto

DRK - DSSD OST

IBAN: DE37 1004 0000 0553 7188 00

BIC: COBADEBBXXX

Verwendungszweck: DSSD Aktion Mert


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Afrîn: Hilfe wird blockiert

 

Vergessen im Bürgerkrieg

 

Erste Abendveranstaltung im neu eröffneten Begegnungszentrum B80 der Willkommensinitiative in der Bahnhofstr. 80 in Falkensee.


Der seit fünf Jahren andauernde Krieg in Syrien hat etwa die Hälfte der Bevölkerung in die Flucht getrieben. Viele leben in den Nachbarländern, einige sind nach Europa gelangt, die meisten aber leben unter schwierigsten Bedingungen als Binnenflüchtlinge im Land.

Im Begegnungszentrum B80 hat am 18. November der aus Syrien stammende Arzt Dr. Rassoul Faki in einem Vortrag mit kuridischem Essen und kurdischer Musik über das Leben in der überwiegend kurdisch besiedelten Region Afrîn/Efrîn im Nordwesten Syriens berichtet. Vor allem aus dem umkämpften Aleppo sind viele Menschen dorthin geflüchtet, die Bevölkerungszahl hat sich dadurch seit Beginn des Bürgerkriegs etwa verdreifacht. Rassoul Faki war schon mehrmals in Afrîn, um medizinische Hilfe zu organisieren. Inzwischen ist die Lage dort immer verzweifelter, weil die Türkei die Grenze vollständig blockiert, sodass viele notwendige Güter nicht mehr in das Gebiet hineinkommen. Unter anderen fehlt das für Diabetes-Kranke lebensnotwendige Insulin.

 

Für die Hilfe in dem Gebiet werden Spenden gesammelt.

 

Spendenkonto 

Förderverein für bedrohte Völker

IBAN DE89 2001 0020 0007 4002 01

BIC PBNKDEFF
Postbank Hamburg

Verwendungszweck: Hilfe für Nord-Syrien

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Gestrandet am Rande Europas

Ausstellung mit Bildern Geflüchteter im Treffpunkt B80

In Griechenland sitzen derzeit mehr als 60.000 Menschen aus Syrien, dem Irak und Afghanistan fest, deren Flucht an den geschlossenen Grenzen auf dem Balkan endete. 


Unter welchen Bedingungen die Menschen dort leben müssen, machten bei einem Vortrag im Treffpunkt Bahnhofstraße 80 die beiden Studentinnen Johanna Scherf und Teresa Quast deutlich, die im September mit der Hilfsorganisation Schwizerchrüz als freiwillige Helferinnen in den Lagern Frakapor und Karamanlis in der Nähe von Thessaloniki aktiv waren: 500 Menschen in zugigen Hallen, dünne Zeltwände als einziges Stück Privatsphäre, dreckige Dixieklos, keine Schule für die Kinder. Die Perspektive heißt, auf unbestimmte Zeit weiter in diesem Niemandsland zu warten – und das alles, während in Deutschland funktionierende Hilfsstrukturen wieder abgebaut werden, weil die Menschen nicht hierher gelangen.

In diesen griechischen Lagern sind Bilder und Zeichnungen von jungen Menschen entstanden. Ihr Elend und ihre Not, aber auch ihre Träume und Hoffnungen haben die Geflüchteten auf Papier festgehalten. Einige der Bilder haben Johanna und Teresa mitgebracht, sie sind noch bis 28. Oktober in einer kleinen Ausstellung in der Bahnhofstraße 80 zu sehen und gegen Spende auch zu erwerben. Das so eingenommene Geld wird den jungen KünstlerInnen durch ehrenamtliche Helfer direkt zugestellt. Für die Verbesserung der Situation in den Lagern sammelt die Organisation Schwizerchrüz ebenfalls >> Spenden.

 

Zur Finissage der Ausstellung am 28. Oktober wird Johanna Scherf noch einmal in der Bahnhofstraße 80 sein und Fragen beantworten.

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Spendenaufruf mit Radio - Unterstützung

"Willkommen in Falkensee" bittet um Hilfe für die Familie von Yazan.


 

Yazan besucht die Oberschule in Falkensee und sein Vater Mohammad Al Mssad hat bereits eine Anstellung. Aber seine Mutter und seine vier Geschwister sind noch in Syrien. Nach monatelangen Mühen und Verhandlungen über Aufenthaltserlaubnis und Visum ist es nun der Mutter und ihren vier Kindern möglich am 31. Oktober in Amman Jordanien in der deutschen Botschaft einen Termin wahrzunehmen und es besteht die konkrete Hoffnung dass die Familie dann nach Deutschland ausreisen kann. Durch eine nötige OP des jüngsten Sohnes Fuaad sind die finanziellen Mittel der Familie aufgebraucht.

 

Daher wird die Initiative Willkommen in Falkensee für die Familie die Flugtickets aus Jordanien nach Deutschland erwerben.

 Die Kontakte zur Familie sind sehr gut und wir können sicherstellen, dass das Geld ausschließlich für die Flüge und nur bei gesicherter Ausreise verwendet wird. Wir bitten um Ihre und eure Hilfe!

 

Spendenkonto:

 

Lokale Agenda 21

IBAN DE17 1605 0000 3825 0028 01

BIC WELADED1PMB

bei Verwendungszweck bitte unbedingt angeben – „Spende Yazan“

 

Selbstverständlich werden auf Wunsch Spendenquittungen ausgestellt.

 

Vielen Dank an Radio Eins für das geteilte Interesse und den Spendenaufruf!

 

>> Bericht auf Radio EINS "Der schöne Morgen" am 22.9.  (Online bis 29.9.2016)

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Deutschkurse der Initiative Willkommen in Falkensee

Ehrenamtliche der Falkenseer Willkommensinitiative bieten weiterhin viele Deutschkurse für geflüchtete Menschen an.

 

-> KURSE der AG Deutsch

 

Unterrichtsraum im BBZ Falkensee.


Bürgermeister Heiko Müller war sichtlich angetan von der offenkundigen Lernbereitschaft der Teilnehmer beim Fortgeschrittenen-Deutschkurs der WiF. Er ließ es sich nicht nehmen, reihum jedem persönlich die Hand zu schütteln. Müller hatte dem Beratungs- und Begegnungszentrum (BBZ) in Falkensee einen Besuch abgestattet und nutzte die Gelegenheit auch mal in den Raum zu schauen, den die Stadt der Initiative u.a. für die Deutschkurse zur Verfügung stellt. Die Überraschung war groß auf beiden Seiten, als er unangemeldet den Raum betrat. Als er den zwölf anwesenden Lernenden aus dem Iran und Afghanistan nicht nur als Stadtoberhaupt, sondern auch als engagierter Hauptverantwortlicher für die Bereitstellung dieses idealen Klassenraumes vorgestellt wurde, bedankten sie sich mit offenherzigem Strahlen und einem kräftigen Applaus.

 

 

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Offener Dialog in Dallgow-Döberitz - Störer blieben erfolglos

Zwei Stunden lang wurde am Dienstagabend öffentlich über das Thema "Wie gelingt Integration?" debattiert. Eingeladen hatte die SPD-Bundestagsfraktion in den Saal der Tanzschule Allround in Dallgow-Döberitz. Prominentester Teilnehmer war Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD). Rund 150 Menschen, darunter viele Aktive aus Willkommens- und Flüchtlingsinitiativen im Havelland, waren der Einladung der Bundestagsabgeordneten Dagmar Ziegler gefolgt.

 

Dallgow-Döberitz SPD Veranstaltung "Wie gelingt Integration?"
Podiumsdiskussion in Dallgow-Döberitz mit Dr. Karamba Diaby, Wolfgang Gall, Dagmar Ziegler, Heiko Maas, Kathleen Kunath, Klaus Gottschalk

Diaby: "Deutschland ist ein starkes Land."

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Schülerinnen helfen beim Obst- und Gemüsetag für Kinder

Obst- und Gemüsetag im Familiencafé Falkenhorst
Obst- und Gemüsetag im Familiencafé Falkenhorst

Die AG Kinderbetreuung der WiF hat einen Obst- und Gemüsetag für insgesamt 13 Kinder aus den Übergangswohnheimen "An der Lake" und "Kremmener Straße" veranstaltet. Madlen, die Sprecherin der AG berichtet:

Wir waren zu Gast im ASB Familiencafe Falkenhorst, wo wir super Bedingungen in einer voll eingerichteten Küche vorfanden. Tatkräftige Unterstützung kam von vier Schülerinnen und der Schul-Sozialarbeiterin des Vicco-von-Bülow-Gymnasium sowie weiteren Mitgliedern der AG Kinderbetreuung. Alle hatten etwas Obst und Gemüse mitgebracht. Zuerst haben wir mit den Kindern gemeinsam die Arten benannt, Farben bestimmt und in Obst und Gemüse sortiert. Wir waren überrascht, wie viele deutsche Obst- und Gemüsesorten die Kinder bereits kannten. 


Eine weitere Aufgabe war das Waschen, Schälen und Zerkleinern. Beim Umgang mit den spitzen Messern war unser voller Einsatz gefordert, zum Glück blieben Verletzungen aus. Ulla bereitete nebenbei einen superleckeren Kräuter-Dip vor. Am Ende hatten wir alle große Freude beim gemeinsamen Genießen des bunten Obstsalates und der vielen in mühevoller Handarbeit hergestellten Gemüsesticks. Alle Kinder halfen am Ende beim Aufräumen und ließen anschließend den Nachmittag beim Toben auf dem kleinen Spielplatz vor dem Cafe ausklingen. Uns hat es allen viel Spaß bereitet und ein nächster Besuch im Familiencafé ist schon in Planung.

>> AG Kinderbetreuung

Familienfest am Anger - Gute Stimmung aber mäßig besucht

Bei schönstem Wetter und angenehm warmen Temperaturen fand am Wochenende das Familien- und Umweltfest am Falkenhagener Anger statt. Eingeladen hatte wieder das Lokale Bündnis Falkensee. An mehreren Informationsständen präsentierten sich Vereine, Gruppen und Parteien. Auch die Initiative Willkommen in Falkensee war erstmals vertreten unter anderem mit dem Willkommenscafe.


Besonders aktiv war die AG Kinderbetreuung der WiF u.a. mit Schminken, Dosenwerfen und Tauziehen. Daneben fanden besonders die Tiere großes Interesse bei den kleinen Besuchern. Die Veranstalter waren ein wenig enttäuscht über die mäßigen Besucherzahlen. Vielleicht hätte man noch mehr Werbung machen sollen, aber es lag wohl auch an den vielen Alternativen an diesem Sonntag (Flohmarkt Havelpark, verkaufsoffen in Berlin und natürlich die Strandbäder) 

Wohnheim "An der Lake" fertig - Notunterkunft geschlossen

Besichtigung für Anwohner

Zu Pfingsten 2016 sind die ersten 30 Bewohner in die neue Falkenseer Unterkunft für Flüchtlinge und Asylsuchende "An der Lake" eingezogen. Am Montag davor hatten Anwohner die Gelegenheit, das Gebäude, das als Modulbau errichtet wurde, zu besichtigen und Fragen zu stellen. Eingeladen hatten der Landkreis Havelland und Die  Johanniter als Betreiber. Schätzungsweise 150 bis 200 Anwohner nutzten das Angebot an den drei angebotenen Terminen.


Sie wurden in kleinen Gruppen durchs Haus geführt. "Schauen Sie sich gerne alle Räume genau an", ermunterte Sozialamtsleiterin Elke Franke die Interessierten, "es gibt hier nur Zwei- und Dreibettzimmer und dann die Gemeinschaftsräume." Schlicht und funktional sind die Räume eingerichtet. Metallbetten, Metallschränke, Tisch, Stühle, Kühlschrank das ist die Grundausstattung. Ausgerichtet ist die neue Unterkunft, die rund um die Uhr bewacht wird, für maximal 160 Bewohner. Doch zu diesem Zeitpunkt rechnen weder die Johanniter noch der Landkreis mit einer Vollbelegung.  Auch Vertreter unserer Initiative Willkommen in Falkensee waren vor Ort und gaben Auskunft zur aktuellen Situation der Geflüchteten in der Stadt, zu den Erfahrungen mit den bisherigen Unterkünften und zu den Möglichkeiten zu helfen.

 

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Sprechstundenhilfe bei den Alltagslotsen

Erfahrungsbericht einer unerfahrenen Alltagslotsin

Ich sitze vor der Alltagslosten-Mail und überlege, ob ich mich für einen noch jungfräulich leeren Sprechstundentermin eintrage. Bisher bin ich zwei oder drei Mal spontan bei den Sprechstunden vorbei gegangen und habe den erfahrenen Alltagslotsen, von denen immer jemand in der Notunterkunft war, geholfen. Was, denke ich, wenn dieses Mal niemand da ist? Kann ich das? Optimistisch gehe ich davon aus, dass schon ein erfahrener Alltagslotse kommen wird und trage mich ein. Außerdem: Besser nur ich bin da, als gar keiner. ...

 

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Gastfamilien für junge Flüchtlinge gesucht

Quelle: ASB/B.Bechtloff - www.asb.de
Quelle: ASB/B.Bechtloff - www.asb.de

Das innovative Konzept hat sich in Falkensee bereits bewährt. Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge leben in Gastfamilien. Die Verantwortung für sie bleibt aber beim ASB, der vom Jugendamt den Auftrag zur Betreuung erhalten hat. Für einige der zu betreuenden Jugendlichen in der Stadt haben sich schon Familien auf Zeit gefunden. Nun werden aber dringend weitere Gastfamilien gesucht, die die Jugendlichen längerfristig aufnehmen können.


Wer Interesse hat, Gastfamilie zu werden, kann sich hier informieren bzw. Kontakt aufnehmen:

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Schwarzer Tag für direkte Demokratie im Havelland

Kein neuer Landrat - Stichwahl gescheitert

Die Havelländerinnen und Havelländer konnten oder wollten sich am Sonntag, den 24.4. offenbar nicht entscheiden. Nur 28 % gingen zur Stichwahl. Dadurch erreichte erneut keiner der Kandidaten die notwendige Mindest-Stimmenzahl (Quorum) von 20.175 Stimmen (=15% aller Wahlberechtigten) um direkt gewählt zu werden. 


Die Bevölkerung im Havelland hat damit die Chance vertan, zum ersten Mal einen Landrat direkt zu wählen. Nun muss am Ende doch der Kreistag entscheiden. >> rbb-Fernsehen berichtet

Nach dem vorläufigen Endergebnis der Stichwahl ist der CDU Kandidat Roger Lewandowski zwar mit 53 % der abgegebenen Stimmen auf dem ersten Platz, verfehlte aber dennoch die erforderliche Mindest-Stimmenzahl um 248 Stimmen. Ende Juni werden nun die Abgeordneten des >> Kreistages darüber abstimmen, wer neuer Landrat im Havelland wird. Vorher wird die Stelle erneut europaweit ausgeschrieben. Dann sind auch neue Bewerber um den Posten möglich. Im Prinzip ist also wieder alles offen. Ergebnisse und Grafiken im  >> WAHL-PORTAL

Frühjahrsputz entlang der Seegefelder Straße

WiF-Einsatz bei Falkenseer Umwelttag

An der diesjährigen Müll-Sammelaktion hat sich auch die Initiative Willkommen in Falkensee beteiligt. Vollen Einsatz zeigten mehr als 40 Helferinnen und Helfer entlang der Seegefelder Straße zwischen Berliner Stadtgrenze und Bahnhof Seegefeld. Die meisten von Ihnen waren Geflüchtete, die derzeit in der Notunterkunft oder im Übergangswohnheim leben. Während der dreistündigen Aktion kam säckeweise Zivilisationsmüll zusammen.   


Zur Stärkung gab es Suppe, die Human Mirrafati, der auch Übersetzer für die persisch-sprechenden Helfer war, schon vorgekocht hatte. Für Wasser und Tee war ebenfalls gesorgt und am Ende gab es sogar Kuchen. Zwischendurch kam Bürgermeister Müller vorbei, der alle Sammelgruppen in der Stadt besuchte. Das WiF-Team war nur eines von insgesamt 39 im gesamten Stadtgebiet, aber vermutlich, so schätzte Heiko Müller zum Zeitpunkt seines Besuchs, die größte Gruppe. Die Aktion war auf jeden Fall ein großer Erfolg und hat Spaß gemacht, sagen die Organisatoren der WiF-Gruppe. Und die Stadt Falkensee ist wieder ein bisschen sauberer geworden.

Klare Worte von Rapper "42" gegen Pegida

Auftritt von 42 bei Demonstration gegen Pegida in Schönwalde
Rapper "42" singt gegen Hass und brennende Turnhallen

Demonstrationen in Schönwalde

Zum dritten Mal in diesem Jahr standen sich am Freitagabend in Schönwalde-Glien Demonstranten der Pegida und Gegendemonstranten gegenüber. Überraschung und Highlight der friedlichen Gegen-Demo waren die Auftritte des Nauener Rappers "42" (forty-two). 


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Landratskandidaten setzen sich für Integration ein

Große Resonanz auf Umfrage von Willkommen in Falkensee

Bezahlbarer Wohnraum, Investitionen in die Schulen, Integration von geflüchteten Menschen und Eintreten gegen Fremdenfeindlichkeit – dafür setzen sich über die Parteigrenzen hinweg die Kandidaten und die Kandidatin zur Landratswahl ein. So geht es aus den Antworten auf eine Umfrage der Initiative „Willkommen in Falkensee“ hervor. In einzelnen Punkten gibt es aber durchaus Akzentuierungen. So schlägt Martin Gorholt (SPD) einen „Runden Tisch Integration und Zusammenhalt“ vor, an dem Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft teilnehmen können. Roger Lewandowski (CDU) 


zeigt sich optimistisch, dass die Arbeitsmarktintegration von anerkannten Flüchtlingen klappt. Er sieht in der Region großes Interesse vor allem bei Unternehmen der Logistikbranche. Kai Gersch (AFD) dagegen betont, Deutschland sei „Gastgeber auf Zeit“. Petra Budke (Grüne) sieht im Zuzug junger Familien eine Chance für die ländlichen Räume. "Flüchtlingsfamilien könnten dazu beitragen, dass die Kita und die Schule im Dorf bleiben und der Bus noch fährt“, sagt sie. Harald Petzold (Linke) ist da skeptisch. Schließlich sei der Bevölkerungsschwund durch die politischen Rahmenbedingungen verursacht und dem müsse sozial- und wirtschaftspolitisch entgegengesteuert werden. KANDIDATEN - CHECK >> Alle Fragen und Antworten im Vergleich

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Falkensee hilft Bayern

Hilfslieferung für Feldkirchen. Kleiderspenden für Warte-Camp
Hilfslieferung für Feldkirchen. Kleiderspenden für Warte-Camp

Transport zum DRK-Warteraum in Feldkirchen

Kleiderspenden aus Brandenburg fürs reiche Bayern? Was ungewöhnlich klingt, ist gegenseitige Hilfe für geflüchtete Menschen. In Feldkirchen bei Passau unterhält das Deutsche Rote Kreuz einen sogenannten Warteraum für Flüchtlinge, die gerade über die Grenze gekommen sind. In der Einrichtung mit 2500 Schlafplätzen bleiben sie aber nur kurz, erhalten eine Erstversorgung. Für diese  Neu-Ankömmlinge wird immer wieder warme Kleidung gebraucht, vor allem für die Kinder.


Der aus Falkensee stammende Matthias Gleiß (Bild: mit roter Jacke) arbeitet in der DRK Einrichtung als Teamleiter zur Registrierung der ankommenden Personen. Er hat jetzt zusammen mit der Initiative Willkommen in Falkensee den Hilfstransport nach Niederbayern organisiert. >>> ganzer Artikel

 

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Gelungener Familienausflug ins Konzerthaus Berlin - à la Française 

50 Flüchtlinge aus Falkensee waren eingeladen zum Kindertag Frankreich
Gespannte Erwartung im Foyer des Konzerthauses Berlin

Anlässlich des "Kindertags Frankreich" war am Sonntag eine bunt gemischte Gruppe aus Falkensee im Konzerthaus am Gendarmenmarkt eingeladen. Es waren rund 50 Personen aus Syrien, Afghanistan, Dagestan und Deutschland, die einen spannenden kreativ musikalischen Familiennachmittag mit französischer Kultur erlebten. Staunend standen nicht nur die Kinder schon bei ihrer Ankunft in der Konzerthalle vor in historischen Kostümen spielenden Musikern. Das ganze Haus sah aus wie ein französisches Schloss. >> mehr lesen + Bilder


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Verkehrssicherheit - Newsletter Sonderausgabe Flüchtlinge

Die meisten asylsuchenden Personen bewegen sich zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fort. Doch welche Verkehrsregeln gelten in Deutschland und worauf sollte man im Straßenverkehr achten? >> Hier finden Sie eine Zusammenstellung von Informationsmaterialien.



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Kochen für die Stars - syrisch-sardische Spezialitäten bei der Berlinale

Mzkin Matini kocht für einen Berlinale FoodTruck
Mzkin Matini kocht für einen Berlinale FoodTruck

Vor etwa einem Jahr kam Mzkin Matini nach Deutschland. Im Sommer 2015 war er nach langer Flucht und drei Monaten in Eisenhüttenstadt einer der ersten Bewohner im Übergangswohnheim Kremmener Straße in Falkensee. Seine Kochkünste hat er in der Gartenstadt schon vielfach unter Beweis gestellt. Jetzt auch bei den Berliner Filmfestspielen. Der Rundfunk Berlin Brandenburg hat darüber berichtet. >> rbb - Video



Rechte Gewalt in Brandenburg bedroht unser Gemeinwesen

Aktionsbündnis Brandenburg dokumentiert

Zerstörte Turnhalle in Nauen, Havelland, Brandenburg, Deutschland, Brandanschlag vermutlich aus rechtsradikaler Szene. Hier sollte Flüchtlinge untergebracht werden.
Brandanschlag auf Turnhalle in Nauen. Täter unbekannt.

In der Nacht vom 24. auf den 25. August 2015 haben Unbekannte die Sporthalle des Oberstufenzentrums Nauen angezündet. Das Gebäude brannte vollständig nieder. Die Täter sind bis heute nicht ermittelt. Die Polizei geht von vorsätzlicher Brandstiftung aus und vermutet als Hintermänner die rechtsradikale Szene. Der Brandschlag in Nauen war kein Einzelfall. Die Attacken und Übergriffe rechtsradikaler Gewalttäter bedrohen zunehmend unser Gemeinwesen. Das Aktionsbündnis Brandenburg hat die Entwicklung im Jahr 2015 dokumentiert. >> Bericht lesen 


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