WiF - zweites Treffen

Frau Franke, Leiterin des Sozialamtes des Landkreises Havelland, gab Auskunft zum im Bau befindlichen Standort an der Kremmener Straße und allgemeinen Fragen zur Flüchtlingssituation im Landkreis...

Einen besonderen Schwerpunkt der Diskussion bildete die Frage nach einer Unterbringung von Flüchtlingen in Wohnungen.
Diese Form ist grundsätzlich auch möglich - allerdings in der Regel erst nach einem Aufenthalt in einer Gemeinschaftsunterkunft. Von den rund 450 Flüchtlingen im Landkreis leben derzeit etwa 150 Personen in Wohnungen.


Der Kreis mietet die Wohnungen für die Flüchtlinge an, Wohnungsgröße/-preis müssen dem  ALG II Höchstsatz entsprechen. Zudem ist eine Abgeschlossenheitsbescheinigung erforderlich, die Vermietung von „WG“-Zimmern (ohne eigene Nasszelle/Küche) ist also nicht möglich. Der Einzelfall unterliegt außerdem der ausländerrechtlichen Prüfung – dies kann z.B. bei Umzug in eine andere Kommune verweigert werden.

Für die Beurteilung, wer als erstes in Wohnungen untergebracht werden soll, ist die jeweilige Heimleitung bzw. der/die SozialarbeiterIn zuständig, bevorzugt werden hierbei Familien und Personen, bei denen gesundheitliche Gründe dies nahelegen.


Das Sozialamt nimmt gerne Wohnungsangebote entgegen!

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