Willkommensfest in Falkensee fand großen Zuspruch

MAZ-Artikel über das Willkommensfest siehe hier

Ein buntes Gewusel aus Alt- und Neufalkenseern gab es am Sonntag, dem 27. September, am ASB-Heim. Das erste große Willkommensfest der Initiative "Willkommen in Falkensee" fand bei insgesamt rund 800 Besuchern auch großen Zuspruch unter den Bewohnern des Flüchtlingsheims in der Nachbarschaft. Zum Abschluss sangen und tanzten Neuankömmlinge aus Syrien zu arabischen Klängen auf der Bühne. Kathleen Kunath, Sprecherin der Willkommensinitiative, freute sich mit vielen Gästen über die wunderschöne Stimmung.              weiter lesen + Bilder-Galerie->


Bürgermeister Heiko Müller (SPD) hatte zuvor in einer Ansprache alle Falkenseer begrüßt, ob sie nun seit Längerem oder erst seit Kurzem in der Stadt leben. Einmal mehr strich er die Einmaligkeit der Falkenseer Willkommens-Initiative heraus.  Musikalisch sorgten die Berliner Klezmergruppe Polkageist und die Schlagzeugtruppe Cilindros Cantandos  sowie die Band „Die Smurfs“  von der Falkenseer Kant-Schule für gehobene Laune. 

Dicht belagert waren die Info- und insbesondere die kulinarischen Stände mit Falafel, Lamm, Börek, italienischen Vorspeisen und Crepes; den größten Zulauf hatten syrische Spezialitäten. Die Gäste nahmen Warteschlangen von bis zu zehn Metern auf sich, um an die von „Refugee-Kitchen“ bereiteten Leckereien zu gelangen. 

„ Es war ein entspannter Sonntag in wohlwollender Atmosphäre. Ich bin begeistert von den vielen Falkenseern, die zum ersten Mal bei uns waren und auch gleich das Gespräch gesucht haben – selbst wenn sie sich mit Händen und Füßen verständigten“, zog Kathleen Kunath Bilanz. „Die vielen neuen Gesichter machen uns  Mut und zeigen, dass das Potential der Gutwilligen noch größer ist als gedacht.“ In den letzten Tagen und auch heute haben sich viele „Neue“ als Mitglieder gemeldet. Die Initiative ist auf 335 Mitglieder gewachsen.

Die Stände boten nicht nur Speis und Trank. Von den Vereinen der Stadt präsentierten sich der TSV, Motor Falkensee, die Eintracht, die mit Torwand und Basketballkorb aufwartete, und Blau Gelb. Sie verteilten freigiebig ihre Trainingsjacken in großer Stückzahl.

Intensive Gespräche gab es am Stand Ipso-e-care, dem Online-Beratungsdienst  für psychosoziale Probleme. Ihre Befragung der Asylbewerber ergab übrigens, dass sich hier alle gut aufgenommen fühlen. 

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Kommentare: 4
  • #1

    Werner Kübler (Sonntag, 27 September 2015 21:42)

    Das war allererste Sahne, tolle Gespräche mit Bürgern (und Bürgermeister) und unseren Gästen, tolle Stimmung, tolles Wetter.Resumeé: Nächstes Jahr wieder, aber erstmal Jahresendfest mit Musik und Tanz!

  • #2

    Christoph Böhmer (Montag, 28 September 2015 13:27)

    Um es in Anlehnung an die Fernsehwerbung einer Kreditkartenfirma zu sagen: "... unbezahlbar!" ... und von bleibendem Wert.

  • #3

    Kathleen Kunath (Dienstag, 29 September 2015 00:36)

    Glücklich über das vielfältige Miteinander, die wohlwollende Offenheit, das interessierte Aufeinander zugehen, das Zeigen voneinander, die wundervolle Versorgung füreinander und den gegenseitige Respekt. Dieses Erleben verlangt nach Wiederholung! :)

  • #4

    Steffen Walter (Freitag, 02 Oktober 2015 16:49)

    Ich konnte leider nur kurz bleiben - aber das war eine Top-Veranstaltung, die ein tolles Zeichen gesetzt hat!