MAZ-Artikel über Kathleen Kunath, Sprecherin der WiF-Initiative

Die Märkische Allgemeine Zeitung berichtet in Ihrer Online Ausgabe am 16.11. über die Mitbegründerin und Sprecherin unserer Initiative: hier geht's zum Artikel


Kommentar schreiben

Kommentare: 3
  • #1

    Wolfgang (Donnerstag, 19 November 2015 16:49)

    Ja Frau Kunath, dann stecken Sie schon mal die Grünflächen in Ihrer unmittelbaren Wohnumgebung ab ud stellen einen Bauantrag. Dann ist der erste Schritt getan.

    Herzliche grüße

  • #2

    Andreas (Sonntag, 22 November 2015 12:10)

    Sie sollten lieber erst mal für die eigene Bevölkerung bezahlbaren Wohnraum schaffen ..Warum wird für die alles getan und für die eigene Bevölkerung nichts .Jedes 3 Kind weckst in Armut auf eine halbe Millionen obdachlose und 16,5 Millionen Deutsche leben an der Armuts- grenze .Und sie tun so als geht es allen gut .

  • #3

    K.Kunath (Sonntag, 22 November 2015 21:08)

    Sehr geehrter Andreas,
    ja dass wollen wir, die eigene Bevölkerung in Falkensee unterstützen. Allerdings teile ich Ihre Aufteilung nicht. Für mich sind UNSERE Leute ALLE Falkenseer. Egal ob sie vor der Wende hier gelebt haben, nach der Wende hergezogen sind oder in den Asylbewerberunterkünften als Falkensseer gemeldet sind.
    Gestern erst haben wir in der Willkommensinitiative eingeladen zum Workshop "Zusammenleben in der Stadt" da ging es an einem Tisch explizit um die Frage: Wie können wir bezahlbaren Wohnraum für ALLE Falkenseer schaffen? Nun ist jedoch die Frage, was ist bezahlbarer Wohnraum. Auch das wurde gestern diskutiert. Für jemanden der 5000€ im Monat verdient sind 25% des Einkommens etwas anderes, als für jemanden, der vielleicht nur 1000€ verdient oder sogar noch weniger. Lösung haben wir noch nicht gefunden, aber deshalb treffen wir uns mit dem Bürgermeister Herrn Müller, mit Herrn Pohl, dem Bauausschussvorsitzenden und mit dem Landrat Herrn Lewandowski. ALl Ihre Fragen beschäftigen auch uns und wir suchen nach kreativen befriedigenden Lösungen - sowohl was Obdachlosigkeit (bei allen) angeht, was Beschäftigung angeht und was Räume zum Begegnen angeht.
    Herr Andreas, ich habe nicht gesagt, dass es allen gut geht. Im Gegenteil, wir fordern ein psycho-soziales Beratungs- und Therapiezentrum für alle Havelländer, weil es z.B. zu wenig Ärzte und Therapieplätze auch für Havelländer gibt (man muss mitunter ein Jahr warten auf eine Therapie). Dass es viele Menschen gibt, die Miet-, Schulden-, Rechts- oder Erziehungsberatung brauchen könnten.
    WIR unterscheiden nicht in den Unterstützungsanforderungen, dass tun Sie. Ich denke nicht in den Kathegorien WIR und DIE. WIR, sind ALLE, die in der Stadt gemeldet und somit Bürger dieses Ortes sind
    Ebenso fehlen Orte der Begegnung, wo können Jugendliche hingehen ohne, dass es etwas kostet, wo gibt es Räume, die nicht definiert sind und die genutzt werden können für Menschen zur Freizeitgestaltung, wenn wir weiter so schnell wachsen wie bisher.
    Schade, dass Sie gestern nicht zum Workshop gekommen sind, da hätten Sie sich mit 60 anderen Menschen darüber austauschen können.