Reaktion auf Offenen Brief von 47 Brandenburger Flüchtlingsinitiativen

„Die Landesregierung hat sich stets für die Belange der nach Brandenburg geflüchteten Menschen eingesetzt", so beginnt die Stellungnahme von Ursula Nonnemacher, der innen- und sozialpolitischen Sprecherin der Fraktion Bündnis90/GRÜNE im Brandenburger Landtag. Gleichwohl seien viele der Kritikpunkte der Willkommensinitiativen wichtig und ernst zu nehmen. Nonnenmacher reagiert damit auf einen Offenen Brief von 47 Flüchtlingsinitiativen und Einzelpersonen, der Anfang der Woche über den Flüchtlingsrat Brandenburg veröffentlicht wurde. Darin sprechen sich die Unterzeichner gegen die Vereinnahmung der Arbeit der Initiativen durch die Politik aus und fordern ein Ende der Praxis, staatliche Versorgungslücken systematisch durch ehrenamtliche Arbeit schließen zu lassen. >>> weiter

Ursula Nonnemacher (GRÜNE)
Ursula Nonnemacher (GRÜNE)

Als Leistungen der Landesregierung hebt Nonnenmacher besonders hervor: die Erkennung und Versorgung besonders schutzbedürftiger Geflüchteter, ein Familiennachzugsprogramm auf Landesebene sowie die Aufforderung, bundesrechtliche Handlungsspielräume auf Landesebene zu nutzen. Die Grünen-Politikerin lobt aber insbesondere den unermüdlichen Einsatz der vielen Ehrenamtlichen. Sie leisteten eine wichtige Arbeit für die Willkommenkultur und die Integration von geflüchteten Menschen und hätten bereits zahlreiche gute Aktivitäten vorangetrieben. Wichtig sei es jetzt, das ehrenamtliche Engagement der HelferInnen und die Arbeit hauptamtlicher Kräfte miteinander zu verzahnen. (Dez. 2015)

 

>>> Offener Brief von 47 Brandenburger Flüchtlingsinitiativen und Einzelpersonen

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