Gastfamilien für junge Flüchtlinge gesucht

Quelle: ASB/B.Bechtloff - www.asb.de
Quelle: ASB/B.Bechtloff - www.asb.de

Das innovative Konzept hat sich in Falkensee bereits bewährt. Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge leben in Gastfamilien. Die Verantwortung für sie bleibt aber beim ASB, der vom Jugendamt den Auftrag zur Betreuung erhalten hat. Für einige der zu betreuenden Jugendlichen in der Stadt haben sich schon Familien auf Zeit gefunden. Nun werden aber dringend weitere Gastfamilien gesucht, die die Jugendlichen längerfristig aufnehmen können.


Wer Interesse hat, Gastfamilie zu werden, kann sich hier informieren bzw. Kontakt aufnehmen:

Das Konzept des Arbeiter-Samariter-Bundes Falkensee sieht vor, dass die Gastfamilien den Jugendlichen die Teilnahme an einem normalen Familienleben ermöglichen, sowie ihnen Unterkunft und Verpflegung (gegen Entgelt) stellen. Das Betreuerteam des ASB kümmert sich um alles Übrige, also z.B. um die ausländer-rechtlichen Fragen, die ärztliche Versorgung der Jugendlichen, die schulischen Fragen, individuelle und Gruppenfreizeitangebote usw. Das Projekt ist für alle Seiten eine win-win-Situation. Die Jugendlichen lernen in familiärer Umgebung viel schneller die deutsche Sprache und Kultur kennen. Für die Familien ist der interkulturelle Austausch eine Bereicherung ähnlich wie bei einem Austauschschüler aber ohne die finanzielle Belastung und ohne die volle Verantwortung. Für den ASB als Jugendträgereinrichtung ist es eine Entlastung und ermöglicht eine effektivere Arbeit mit allen Jugendlichen.

 

"Betreutes Wohnen" für minderjährige unbegleitete Flüchtlinge

Da die Jugendlichen zwischen 15 und 17 Jahre alt sind, heißt „langfristig“, den Jugendlichen in der Regel bis zur Volljährigkeit ein zu Hause anbieten zu können. Das Besondere an dem seit mehreren Monaten erfolgreichen Konzept: Die Jugendlichen leben in Gastfamilien, der ASB trägt aber weiterhin im Auftrag des Jugendamtes die Verantwortung und betreut sie professionell ähnlich des bereits praktizierten Modells

„Betreutes Wohnen“. Melden Sie sich, wenn Sie einen Jugendlichen aufnehmen können.

 

Auch Familien auf Zeit gesucht

Parallel sucht der ASB auch Familien, die für einen kürzeren Zeitraum Jugendliche aufnehmen würden. Kurzfristige Unterbringungen sind manchmal notwendig, wenn Gastfamilien übers Wochenende oder länger verreisen und die Jugendlichen nicht mitfahren können. Haben wir Ihr Interesse geweckt, in Zusammenarbeit mit uns minderjährigen Flüchtlingen eine Perspektive zu bieten? Für Rückfragen und detaillierte Auskünfte stehen wir gerne zur Verfügung unter der Telefonnummer: 03322-284424 oder 284432