Afrîn: Hilfe wird blockiert

 

Vergessen im Bürgerkrieg

 

Erste Abendveranstaltung im neu eröffneten Begegnungszentrum B80 der Willkommensinitiative in der Bahnhofstr. 80 in Falkensee.


Der seit fünf Jahren andauernde Krieg in Syrien hat etwa die Hälfte der Bevölkerung in die Flucht getrieben. Viele leben in den Nachbarländern, einige sind nach Europa gelangt, die meisten aber leben unter schwierigsten Bedingungen als Binnenflüchtlinge im Land.

Im Begegnungszentrum B80 hat am 18. November der aus Syrien stammende Arzt Dr. Rassoul Faki in einem Vortrag mit kuridischem Essen und kurdischer Musik über das Leben in der überwiegend kurdisch besiedelten Region Afrîn/Efrîn im Nordwesten Syriens berichtet. Vor allem aus dem umkämpften Aleppo sind viele Menschen dorthin geflüchtet, die Bevölkerungszahl hat sich dadurch seit Beginn des Bürgerkriegs etwa verdreifacht. Rassoul Faki war schon mehrmals in Afrîn, um medizinische Hilfe zu organisieren. Inzwischen ist die Lage dort immer verzweifelter, weil die Türkei die Grenze vollständig blockiert, sodass viele notwendige Güter nicht mehr in das Gebiet hineinkommen. Unter anderen fehlt das für Diabetes-Kranke lebensnotwendige Insulin.

 

Für die Hilfe in dem Gebiet werden Spenden gesammelt.

 

Spendenkonto 

Förderverein für bedrohte Völker

IBAN DE89 2001 0020 0007 4002 01

BIC PBNKDEFF
Postbank Hamburg

Verwendungszweck: Hilfe für Nord-Syrien

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