Bildung



Frage 4: 

Was werden Sie als Landrat dafür tun, dass es ausreichende Schulplätze im Bereich der Sekundarstufe I und II im Landkreis gibt?


Roger Lewandowski, CDU


Als Schuldezernent habe ich fast täglich mit allen Fragen, die die Schulen und Schulplätze im ganzen Landkreis betreffen, zu tun. ... Sollte ein Schulbau aufgrund der Schülerzahlen-entwicklung notwendig sein, werde ich dies dem Kreistag vorschlagen. Zurzeit sieht es aber nicht danach aus, auch wenn im östlichen Havelland die Situation bereits ziemlich angespannt ist. Verkannt wird dabei aber oft, dass neben der Gesamtschule auch am Oberstufenzentrum (OSZ) das Abitur nach 13 Schuljahren abgelegt werden kann.    

Martin Gorholt, SPD


Im Havelland ist nicht der Landkreis wichtigster Schulträger. Deshalb kann auch hier der Landkreis nur gemeinsam mit den Städten und Gemeinden handeln. Dabei ist zügig zu entscheiden, ob wir im Osthavelland eine neue Schule, bspw. eine Gesamtschule im Bereich der Sekundarstufe I und II brauchen. Nach meiner Wahl als Landrat werde ich zügig eine Beratung mit dem Land, dem staatlichen Schulamt und den Schulträgern zu dieser Frage einberufen. 

Petra Budke, Bü90/DIE GRÜNEN


Wir brauchen im Havelland vielfältige Bildungsangebote und mehr individuelle Förderung für jedes einzelne Kind. Ich möchte besonders das Angebot an Gesamtschulplätzen ausbauen und denke an die Erweiterung der bestehenden Oberschulen um eine Oberstufe. Auch die Umwandlung des Marie-Curie-Gymnasiums Dallgow-Döberitz in eine Gesamtschule oder die Gründung einer neuen Gesamtschule ziehe ich in Betracht. Schulsozialarbeit gehört an jede Schule! 



Harald Petzold, DIE LINKE


... Ich möchte die Rahmenbedingungen für alle Schulen im Landkreis verbessern – u.a. mit der Fortsetzung und Weiterentwicklung des kreiseigenen Investitionsprogramms Schule und dem „Goldenen Plan Havelland“ – und die Organisation von mehr Austausch unter den Schulen über best-praxis-Beispiele. Darüber hinaus will ich schrittweise an allen Schulen Schulsozialarbeiter_innen sichern und den Elternbeitrag bei der Schülerbeförderung abschaffen, der vor allem im ländlichen Raum wie ein `Schulgeld durch die Hintertür´ wirkt.

Kai Gersch, AfD


Mit mir als Landrat soll es an Infrastruktur nicht mangeln. Das ist eine der wesentlichen Aufgaben dieses Amtes. Hier bedarf es einer Kraftanstrengung sowohl des Kreises als auch der Kommunen, um den Kindern des Havellandes die bestmögliche Ausbildung zu garantieren. 

Raimond Heydt, PIRATEN


Als Landrat werde ich dafür werben erhebliche Mittel in den Bau, die Erweiterung und Sanierung von Schulen zu stecken. ... Einen „Zukunftspakt“ für die Schulen im Havelland auszuarbeiten und von der Bevölkerung abstimmen zu lassen hat für mich oberste Priorität. Das sind wir unseren Kindern schuldig. ...