BLOG


Lesung mit Lutz van Dijk

Am 29. September fand im Regenbogencafé Falkensee eine Lesung mit Lutz van Dijk statt. Er hat wunderbare LGBTI-Literatur geschrieben und leitet heute ein Kinder-Waisenhaus in Südafrika.

Es ist so einfach zu helfen!

Eindrücke unseres Praktikanten David

Unser Praktikant David und Desbele
Unser Praktikant David und Desbele

Neugier und der Drang, endlich in die Praxis umzusetzen, was ich mir in der Theorie schon lange vorgenommen hatte, mich nämlich irgendwo selbst zu engagieren, waren es, die mich antrieben, für dieses besondere Praktikum in der Initiative (die ich über Bekannte kannte) aus München ins ferne Falkensee zu kommen.

 

Heraus kam ich mit reichen und schönen Erinnerungen und der Erfahrung, dass selbst ein 16-jähriger Junge ohne besondere Fähigkeiten für das Leben von anderen Menschen durchaus etwas Wertvolles beitragen kann.

 

In der „B80“, dem Gebäude der Initiative, wurden meine Vorstellungen zur Realität; denn dort kann jeder, der es will, reingehen und mithelfen, es gibt keinen Zwang und keine notwendige Mitgliedschaft.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Keine Abschiebungen in den Krieg

Afghanistan-Abend: Übersetzer der NATO-Truppen berichtete

Es ist skandalös, wie der Westen mit seinen ehemaligen Helfern in Afghanistan umgeht. Mit diesem Gefühl gingen viele Falkenseer nach Hause, die am vergangenen Sonntag zum afghanischen Abend in den interkulturellen Begegnungsraum B80 gekommen waren. Als Übersetzer für die NATO-Truppen hatte Aref Sadat, der mit seiner Familie jetzt in Falkensee lebt, bis 2015 in seiner Heimat gearbeitet. Von den Taliban war er deswegen mehrfach mit dem Tod bedroht worden, wie er an dem Abend berichtete. Aber sein Asylantrag wurde abgelehnt, weil er die Gefahr für sein Leben nicht ausreichend belegt habe, wie es in dem Ablehnungsschreiben hieß. „Das ist beschämend“, brachte es ein Besucher auf den Punkt. Aref Sadat hat Widerspruch eingelegt und will notfalls auch vor Gericht gehen. Von ganz ähnlichen Erfahrungen berichtete ein anderer junger Afghane, der ebenfalls für die NATO übersetzt hatte und dessen Asylantrag jetzt auch abgelehnt wurde. Zurück nach Afghanistan will Aref Sadat in keinem Fall. „Wir sollen für die Regierung unseren Kopf hinhalten, während die mächtigen Leute dort sich hinter dicken Mauern verstecken und ihre Familie im Ausland unterbringen“, sagte er. 

mehr lesen 0 Kommentare

Ehrenamtsbrunch am Samstag 20.05.2017

Am Samstag würdigte der ehemalige Direktor des Anne Frank Zentrums und Leiter des Bundesprogramms DEMOKRATIE LEBEN! Thomas Heppener im Interkulturellen Begegnungsraum B80 die vielen Menschen, die sich in Falkensee in ihrer Freizeit für ein noch besseres Zusammenleben in der Stadt engagieren. Von 11-14 Uhr haben sich die Arbeitsgruppen der Willkommensinitiative und der Lokalen Agenda 21 vorgestellt und zum Mitmachen eingeladen. Vom Füreinander zum Miteinander!

 

Das gute Miteinander in Falkensee zu erhalten und weiter zu verbessern geht uns alle an. Ob im Einklang mit der Natur zu leben und sich für Bäume oder Eichhörnchen einzusetzen. Oder Teilhabemöglichkeiten zu schaffen und Barrieren abzubauen, egal ob sprachliche, stoffliche oder Ressourcen bezogene. Wenn die Aufenthaltsqualität im Öffentlichen Raum verbessert werden soll, Begegnungsräume geschaffen oder erhalten bleiben können, immer braucht es Engagement um den Aspekten Gehör zu verschaffen oder sie umzusetzen.

 

Der Ehrenamtsbrunch bot einen schönen Rahmen, um die Felder, in denen man sich ehrenamtlich engagieren kann kennenzulernen und auch die Falkenseeer*innen kennenzulernen, die schon jetzt etwas bewegen.

Einladung ins Bundeskanzleramt

Am Freitag, den 07. April, lud Angela Merkel 140 Integrationshelfer*innen aus ganz Deutschland ins Bundeskanzleramt ein, um sich zu bedanken. Auch wir waren mit Kathleen Kunath vertreten, die darüber hinaus an der Podiumsdiskussion teilnahm. In dieser ging es um einen Austausch von Erfahrungen der Ehrenamtlichen in ihrer Arbeit mit Geflüchteten und es durften Wünsche gegenüber der Kanzlerin geäußert werden: Mehr Zusammenarbeit, weniger Bürokratie, um eine schnellere Integration zu ermöglichen. Außerdem wurde Kritik an Abschiebungen laut und an Afghanistan als sicheres Herkunftsland. Die Bundeskanzlerin warb unter anderem für mehr Zusammenarbeit zwischen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Flüchtlingshelfern.

Fotos: Bundesregierung, Guido Bergmann


Positionspapier der Initiative Willkommen in Falkensee zum Treffen mit der Bundeskanzlerin am 07.04.2017 im Rahmen der Veranstaltung "Würdigung des Ehrenamts in der Flüchtlingshilfe"

mehr lesen 0 Kommentare

Müll sammeln für ein schönes Falkensee

Zum 23. Mal sammelten am Umwelttag viele Freiwillige Müll in Falkensee und auch wir waren wieder mit dabei.

Deutlich erkennbar an den Warnwesten mit unserem neuen Logo sammelten etwa 30 (Neu-) Falkenseer*innen entlang der Bahnhofstraße. Wie letztes Jahr kam zwischendurch Bürgermeister Heiko Müller vorbei, der alle Sammelgruppen besuchte.

 


Nach getaner Arbeit gab es ein wunderbares Essen mit verschiedensten Speisen in der B80, gekocht von einer Helferin. Die Aktion bei tollem Wetter hat viel Spaß gemacht und wir freuen uns, Falkensee wieder ein bisschen schöner gemacht zu haben.

0 Kommentare

Aktion der AG Fluchtursachen

Ende März 2017 reiste der falkenseer Arzt Dr. Dr. Rassoul Faki nach Südkurdistan/Nordirak um vor Ort medizinische Hilfe zu leisten. Die Willkommensinitiative Falkensee unterstützte den Kauf von Medikamenten. Dr. Faki ist in der Arbeitsgruppe "Fluchtursachen bekämpfen" der WiF aktiv.

Hier geht es zu seinem Reisebericht


0 Kommentare

Wir suchen junge, engagierte Menschen für eine Bufdi-Stelle

 

Sie wollen sich engagieren?

 

Wir suchen Helferinnen und Helfer

im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes.

Wir sind die vielen BürgerInnen Falkensees und Umgebung,

 die in der Willkommensinitiative Falkensee mitarbeiten.

 

Sie sind mindestens 27 Jahre alt und wollen uns in dem

 interkulturellen Begegnungsraum in der Bahnhofstraße 80 in Falkensee

 über einen Zeitraum von ein bis eineinhalb Jahre unterstützen. Hier gibt es viel zu organisieren, Veranstaltungen zu begleiten und spannende Projekte und Aktivitäten zu koordinieren.

 Sie lernen interessante Menschen aus verschiedenen Nationen kennen

 und sind offen für deren Probleme.

 

 Die ehrenamtliche Tätigkeit kann nur mit einem Taschengeld nach den Vorgaben

 des Bundesfreiwilligendienstes vergütet werden. Sie sind sozial versichert und nehmen an einem Projektseminar des Bundes teil. Wenn Sie Interesse haben, sollten Sie uns kennenlernen:

 

Begegnung in Falkensee e.V.

z.Hd. Jörg Schmidt-Wottrich, Foersterstr. 12b, 14612 Falkensee

 E-Mail: jrs50@me.com

 

0 Kommentare

Gemeinsames Kochen mit deutscher und persischer Küche

Mit etwa 20 Frauen und Kindern aus Premnitz, Falkensee, Berlin und Schönwalde wurde ab 12 Uhr fleißig gekocht. Kurz vor 16 Uhr standen dann alle Kreationen auf dem Tisch und auch männliche Gäste, die zum Spielecafé kamen, wurden an unseren Esstisch eingeladen. Vielerlei Köstlichkeiten konnten probiert und genossen werden.


0 Kommentare

Hilfe für Mert

Der Schüler der Immanuel Kant Gesamtschule Falkensee ist schwer erkrankt und sucht dringend einen Stammzellenspender. 

 

Registrierung als Spender am Mittwoch, 07.12.2016 von 9-13 Uhr Gesamtschule Immanuel Kant Falkensee - bitte den Personalausweis mitbringen.

 

Infos: Deutschen Stammzellspenderdatei

Video: Was ist eine Stammzellenspende?

Artikel von der MAZ-Online

 

Spendenkonto

DRK - DSSD OST

IBAN: DE37 1004 0000 0553 7188 00

BIC: COBADEBBXXX

Verwendungszweck: DSSD Aktion Mert


0 Kommentare

Afrîn: Hilfe wird blockiert

 

Vergessen im Bürgerkrieg

 

Erste Abendveranstaltung im neu eröffneten Begegnungszentrum B80 der Willkommensinitiative in der Bahnhofstr. 80 in Falkensee.


Der seit fünf Jahren andauernde Krieg in Syrien hat etwa die Hälfte der Bevölkerung in die Flucht getrieben. Viele leben in den Nachbarländern, einige sind nach Europa gelangt, die meisten aber leben unter schwierigsten Bedingungen als Binnenflüchtlinge im Land.

Im Begegnungszentrum B80 hat am 18. November der aus Syrien stammende Arzt Dr. Rassoul Faki in einem Vortrag mit kuridischem Essen und kurdischer Musik über das Leben in der überwiegend kurdisch besiedelten Region Afrîn/Efrîn im Nordwesten Syriens berichtet. Vor allem aus dem umkämpften Aleppo sind viele Menschen dorthin geflüchtet, die Bevölkerungszahl hat sich dadurch seit Beginn des Bürgerkriegs etwa verdreifacht. Rassoul Faki war schon mehrmals in Afrîn, um medizinische Hilfe zu organisieren. Inzwischen ist die Lage dort immer verzweifelter, weil die Türkei die Grenze vollständig blockiert, sodass viele notwendige Güter nicht mehr in das Gebiet hineinkommen. Unter anderen fehlt das für Diabetes-Kranke lebensnotwendige Insulin.

 

Für die Hilfe in dem Gebiet werden Spenden gesammelt.

 

Spendenkonto 

Förderverein für bedrohte Völker

IBAN DE89 2001 0020 0007 4002 01

BIC PBNKDEFF
Postbank Hamburg

Verwendungszweck: Hilfe für Nord-Syrien

0 Kommentare

Gestrandet am Rande Europas

Ausstellung mit Bildern Geflüchteter im Treffpunkt B80

In Griechenland sitzen derzeit mehr als 60.000 Menschen aus Syrien, dem Irak und Afghanistan fest, deren Flucht an den geschlossenen Grenzen auf dem Balkan endete. 


Unter welchen Bedingungen die Menschen dort leben müssen, machten bei einem Vortrag im Treffpunkt Bahnhofstraße 80 die beiden Studentinnen Johanna Scherf und Teresa Quast deutlich, die im September mit der Hilfsorganisation Schwizerchrüz als freiwillige Helferinnen in den Lagern Frakapor und Karamanlis in der Nähe von Thessaloniki aktiv waren: 500 Menschen in zugigen Hallen, dünne Zeltwände als einziges Stück Privatsphäre, dreckige Dixieklos, keine Schule für die Kinder. Die Perspektive heißt, auf unbestimmte Zeit weiter in diesem Niemandsland zu warten – und das alles, während in Deutschland funktionierende Hilfsstrukturen wieder abgebaut werden, weil die Menschen nicht hierher gelangen.

In diesen griechischen Lagern sind Bilder und Zeichnungen von jungen Menschen entstanden. Ihr Elend und ihre Not, aber auch ihre Träume und Hoffnungen haben die Geflüchteten auf Papier festgehalten. Einige der Bilder haben Johanna und Teresa mitgebracht, sie sind noch bis 28. Oktober in einer kleinen Ausstellung in der Bahnhofstraße 80 zu sehen und gegen Spende auch zu erwerben. Das so eingenommene Geld wird den jungen KünstlerInnen durch ehrenamtliche Helfer direkt zugestellt. Für die Verbesserung der Situation in den Lagern sammelt die Organisation Schwizerchrüz ebenfalls >> Spenden.

 

Zur Finissage der Ausstellung am 28. Oktober wird Johanna Scherf noch einmal in der Bahnhofstraße 80 sein und Fragen beantworten.

0 Kommentare

Spendenaufruf mit Radio - Unterstützung

"Willkommen in Falkensee" bittet um Hilfe für die Familie von Yazan.


 

Yazan besucht die Oberschule in Falkensee und sein Vater Mohammad Al Mssad hat bereits eine Anstellung. Aber seine Mutter und seine vier Geschwister sind noch in Syrien. Nach monatelangen Mühen und Verhandlungen über Aufenthaltserlaubnis und Visum ist es nun der Mutter und ihren vier Kindern möglich am 31. Oktober in Amman Jordanien in der deutschen Botschaft einen Termin wahrzunehmen und es besteht die konkrete Hoffnung dass die Familie dann nach Deutschland ausreisen kann. Durch eine nötige OP des jüngsten Sohnes Fuaad sind die finanziellen Mittel der Familie aufgebraucht.

 

Daher wird die Initiative Willkommen in Falkensee für die Familie die Flugtickets aus Jordanien nach Deutschland erwerben.

 Die Kontakte zur Familie sind sehr gut und wir können sicherstellen, dass das Geld ausschließlich für die Flüge und nur bei gesicherter Ausreise verwendet wird. Wir bitten um Ihre und eure Hilfe!

 

Spendenkonto:

 

Lokale Agenda 21

IBAN DE17 1605 0000 3825 0028 01

BIC WELADED1PMB

bei Verwendungszweck bitte unbedingt angeben – „Spende Yazan“

 

Selbstverständlich werden auf Wunsch Spendenquittungen ausgestellt.

 

Vielen Dank an Radio Eins für das geteilte Interesse und den Spendenaufruf!

 

>> Bericht auf Radio EINS "Der schöne Morgen" am 22.9.  (Online bis 29.9.2016)

mehr lesen

Deutschkurse der Initiative Willkommen in Falkensee

Ehrenamtliche der Falkenseer Willkommensinitiative bieten weiterhin viele Deutschkurse für geflüchtete Menschen an.

 

-> KURSE der AG Deutsch

 

Unterrichtsraum im BBZ Falkensee.


Bürgermeister Heiko Müller war sichtlich angetan von der offenkundigen Lernbereitschaft der Teilnehmer beim Fortgeschrittenen-Deutschkurs der WiF. Er ließ es sich nicht nehmen, reihum jedem persönlich die Hand zu schütteln. Müller hatte dem Beratungs- und Begegnungszentrum (BBZ) in Falkensee einen Besuch abgestattet und nutzte die Gelegenheit auch mal in den Raum zu schauen, den die Stadt der Initiative u.a. für die Deutschkurse zur Verfügung stellt. Die Überraschung war groß auf beiden Seiten, als er unangemeldet den Raum betrat. Als er den zwölf anwesenden Lernenden aus dem Iran und Afghanistan nicht nur als Stadtoberhaupt, sondern auch als engagierter Hauptverantwortlicher für die Bereitstellung dieses idealen Klassenraumes vorgestellt wurde, bedankten sie sich mit offenherzigem Strahlen und einem kräftigen Applaus.

 

 

0 Kommentare

Offener Dialog in Dallgow-Döberitz - Störer blieben erfolglos

Zwei Stunden lang wurde am Dienstagabend öffentlich über das Thema "Wie gelingt Integration?" debattiert. Eingeladen hatte die SPD-Bundestagsfraktion in den Saal der Tanzschule Allround in Dallgow-Döberitz. Prominentester Teilnehmer war Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD). Rund 150 Menschen, darunter viele Aktive aus Willkommens- und Flüchtlingsinitiativen im Havelland, waren der Einladung der Bundestagsabgeordneten Dagmar Ziegler gefolgt.

 

Dallgow-Döberitz SPD Veranstaltung "Wie gelingt Integration?"
Podiumsdiskussion in Dallgow-Döberitz mit Dr. Karamba Diaby, Wolfgang Gall, Dagmar Ziegler, Heiko Maas, Kathleen Kunath, Klaus Gottschalk

Diaby: "Deutschland ist ein starkes Land."

mehr lesen

Schülerinnen helfen beim Obst- und Gemüsetag für Kinder

Obst- und Gemüsetag im Familiencafé Falkenhorst
Obst- und Gemüsetag im Familiencafé Falkenhorst

Die AG Kinderbetreuung der WiF hat einen Obst- und Gemüsetag für insgesamt 13 Kinder aus den Übergangswohnheimen "An der Lake" und "Kremmener Straße" veranstaltet. Madlen, die Sprecherin der AG berichtet:

Wir waren zu Gast im ASB Familiencafe Falkenhorst, wo wir super Bedingungen in einer voll eingerichteten Küche vorfanden. Tatkräftige Unterstützung kam von vier Schülerinnen und der Schul-Sozialarbeiterin des Vicco-von-Bülow-Gymnasium sowie weiteren Mitgliedern der AG Kinderbetreuung. Alle hatten etwas Obst und Gemüse mitgebracht. Zuerst haben wir mit den Kindern gemeinsam die Arten benannt, Farben bestimmt und in Obst und Gemüse sortiert. Wir waren überrascht, wie viele deutsche Obst- und Gemüsesorten die Kinder bereits kannten. 


Eine weitere Aufgabe war das Waschen, Schälen und Zerkleinern. Beim Umgang mit den spitzen Messern war unser voller Einsatz gefordert, zum Glück blieben Verletzungen aus. Ulla bereitete nebenbei einen superleckeren Kräuter-Dip vor. Am Ende hatten wir alle große Freude beim gemeinsamen Genießen des bunten Obstsalates und der vielen in mühevoller Handarbeit hergestellten Gemüsesticks. Alle Kinder halfen am Ende beim Aufräumen und ließen anschließend den Nachmittag beim Toben auf dem kleinen Spielplatz vor dem Cafe ausklingen. Uns hat es allen viel Spaß bereitet und ein nächster Besuch im Familiencafé ist schon in Planung.

>> AG Kinderbetreuung

Familienfest am Anger - Gute Stimmung aber mäßig besucht

Bei schönstem Wetter und angenehm warmen Temperaturen fand am Wochenende das Familien- und Umweltfest am Falkenhagener Anger statt. Eingeladen hatte wieder das Lokale Bündnis Falkensee. An mehreren Informationsständen präsentierten sich Vereine, Gruppen und Parteien. Auch die Initiative Willkommen in Falkensee war erstmals vertreten unter anderem mit dem Willkommenscafe.


Besonders aktiv war die AG Kinderbetreuung der WiF u.a. mit Schminken, Dosenwerfen und Tauziehen. Daneben fanden besonders die Tiere großes Interesse bei den kleinen Besuchern. Die Veranstalter waren ein wenig enttäuscht über die mäßigen Besucherzahlen. Vielleicht hätte man noch mehr Werbung machen sollen, aber es lag wohl auch an den vielen Alternativen an diesem Sonntag (Flohmarkt Havelpark, verkaufsoffen in Berlin und natürlich die Strandbäder) 

Wohnheim "An der Lake" fertig - Notunterkunft geschlossen

Besichtigung für Anwohner

Zu Pfingsten 2016 sind die ersten 30 Bewohner in die neue Falkenseer Unterkunft für Flüchtlinge und Asylsuchende "An der Lake" eingezogen. Am Montag davor hatten Anwohner die Gelegenheit, das Gebäude, das als Modulbau errichtet wurde, zu besichtigen und Fragen zu stellen. Eingeladen hatten der Landkreis Havelland und Die  Johanniter als Betreiber. Schätzungsweise 150 bis 200 Anwohner nutzten das Angebot an den drei angebotenen Terminen.


Sie wurden in kleinen Gruppen durchs Haus geführt. "Schauen Sie sich gerne alle Räume genau an", ermunterte Sozialamtsleiterin Elke Franke die Interessierten, "es gibt hier nur Zwei- und Dreibettzimmer und dann die Gemeinschaftsräume." Schlicht und funktional sind die Räume eingerichtet. Metallbetten, Metallschränke, Tisch, Stühle, Kühlschrank das ist die Grundausstattung. Ausgerichtet ist die neue Unterkunft, die rund um die Uhr bewacht wird, für maximal 160 Bewohner. Doch zu diesem Zeitpunkt rechnen weder die Johanniter noch der Landkreis mit einer Vollbelegung.  Auch Vertreter unserer Initiative Willkommen in Falkensee waren vor Ort und gaben Auskunft zur aktuellen Situation der Geflüchteten in der Stadt, zu den Erfahrungen mit den bisherigen Unterkünften und zu den Möglichkeiten zu helfen.

 

mehr lesen 2 Kommentare

Sprechstundenhilfe bei den Alltagslotsen

Erfahrungsbericht einer unerfahrenen Alltagslotsin

Ich sitze vor der Alltagslosten-Mail und überlege, ob ich mich für einen noch jungfräulich leeren Sprechstundentermin eintrage. Bisher bin ich zwei oder drei Mal spontan bei den Sprechstunden vorbei gegangen und habe den erfahrenen Alltagslotsen, von denen immer jemand in der Notunterkunft war, geholfen. Was, denke ich, wenn dieses Mal niemand da ist? Kann ich das? Optimistisch gehe ich davon aus, dass schon ein erfahrener Alltagslotse kommen wird und trage mich ein. Außerdem: Besser nur ich bin da, als gar keiner. ...

 

mehr lesen

Gastfamilien für junge Flüchtlinge gesucht

Quelle: ASB/B.Bechtloff - www.asb.de
Quelle: ASB/B.Bechtloff - www.asb.de

Das innovative Konzept hat sich in Falkensee bereits bewährt. Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge leben in Gastfamilien. Die Verantwortung für sie bleibt aber beim ASB, der vom Jugendamt den Auftrag zur Betreuung erhalten hat. Für einige der zu betreuenden Jugendlichen in der Stadt haben sich schon Familien auf Zeit gefunden. Nun werden aber dringend weitere Gastfamilien gesucht, die die Jugendlichen längerfristig aufnehmen können.


Wer Interesse hat, Gastfamilie zu werden, kann sich hier informieren bzw. Kontakt aufnehmen:

mehr lesen

Besucher dieser Webseite seit 20.11.2015:

Besucher Heute Besucher Gestern Besucher Gesamt Besucher Online